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Pfefferarten – Welchen Pfeffer für welches Gericht

PefferartenPfeffer ist das weltweit am meisten genutzte Gewürz. Vor ungefähr 3.000 Jahren erwähnten bereits indische Schriften dieses Gewürz. Im antiken Rom galt darüber hinaus bei den Römern der Pfeffer als Statussymbol.

Die Beliebtheit des Pfeffers kommt von seiner Vielseitigkeit. Es gibt viele verschiedene Sorten, die sich sowohl im Geschmack als auch in der Schärfe unterscheiden. Aufgrund dessen ist es wichtig zu wissen, für welche Speisen sich welche Pfeffersorte am besten eignet. Denn jede Sorte hat ihren speziellen Geschmack und lässt sich nicht mit jeder Art von Speise kombinieren. Wichtig beim Würzen der Gerichte ist, erst kurz vor Ende der Garzeit den Pfeffer für den bestmöglichen Erhalt seines Aromas hinzuzufügen. Im Übrigen muss jede Art von Pfeffer kühl und trocken an einem dunklen Platz gelagert werden. Er verliert sonst relativ schnell sein Aroma.

Letztes Update war:16. Oktober 2018 21:21

Andamalin Pfeffer:

Der Andamalin Pfeffer wächst in Indonesien. Da dieser Pfeffer wild wächst, nicht kultivierbar ist und somit von Hand im Urwald gesammelt wird, handelt es sich um eine teurere Pfeffersorte. Charakteristisch für den Andamalin Pfeffer ist seine fruchtige Schärfe, die der Frische und dem Geschmack einer Zitrone ähnelt. Er hinterlässt ein leicht betäubendes Gefühl beim Verzehr. Andamalin Pfeffer ist besonders für asiatische Gerichte geeignet.


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Assam Pfeffer:

Beim Assam Pfeffer handelt es sich um eine äußerst seltene Sorte aus der Region Assam in Indien. Er hat eine leichte rauchige Süße und ist sehr aromatisch. Der Assam Pfeffer lässt sich sehr gut mit Wildgerichten und Grillfleisch kombinieren.


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Bengalischer Pfeffer:

Bengalischer Pfeffer ist ebenso unter Stangen-Pfeffer oder Langer Pfeffer bekannt. Er ist süßlich scharf und etwas erdig im Geschmack. Er passt gut zu Aufläufen, Suppen oder sahnige Soßen sowie zu Käse Fondue. Allerdings ist der Bengalische Pfeffer aufgrund seiner Härte nicht für die Pfeffermühle geeignet.


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Bunter Pfeffer:

Bei buntem Pfeffer handelt sich um eine Mischung verschiedener Pfeffersorten. Für diese Mischung werden hauptsächlich schwarze, weiße und grüne Pfeffersorten verwendet. Der bunte Pfeffer ist für Fleischgerichte wie Steak, Koteletts oder Hackfleisch geeignet.


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Cayenne Pfeffer:

Genau genommen handelt sich bei dem Cayenne Pfeffer nicht um Pfeffer. Cayenne Pfeffer besteht aus der fein gemahlenen Chilisorte „Cayenne“. Sie schmeckt bitter, etwas rauchig und ist sehr scharf. Verwendung findet der Cayenne Pfeffer am besten in herzhaften Gerichten wie Eintöpfe, Reis- oder Kartoffelgerichten sowie natürlich im Chili con Carne.


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Grüner Pfeffer:

Bei grünem Pfeffer handelt es sich um Pfeffer, der im unreifen Zustand geerntet und getrocknet wird. Sein Geschmack ähnelt dem von Kräutern und hat eine milde Schärfe. Grüner Pfeffer lässt sich mit Desserts, Salaten, Suppen und Nudelgerichten kombinieren.


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Guineapfeffer:

Dieser Pfeffer gehört zu den Ingwer-Gewächsen. Er hat eine herbe Schärfe. Am besten passt Guineapfeffer zu Fisch- und Wildgerichten sowie herzhaftem Gemüse. Hierzulande ist der Guineapfeffer noch nicht weit verbreitet. In afrikanischen Ländern wird der Guineapfeffer recht häufig verwendet.


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Kubeben Pfeffer:

Der Kubeben Pfeffer ist ein wahres Multitalent. Mit seinem kampferartigen, holzigen und herben Geschmack passt er wunderbar zu Fisch- und Lammgerichten und ebenso zu herzhaftem Gemüse und Currygerichten. Darüber hinaus soll dieser Pfeffer bei Konzentrationsschwächen helfen und für ein fröhliches Gemüt sorgen.


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Rosa Pfeffer:

Der rosa Pfeffer wird aus einer brasilianischen Beerenfrucht gewonnen und nicht wie oftmals fälschlicherweise angenommen aus einer Pfefferpflanze. Der rosa Pfeffer schmeckt fruchtig und gleichzeitig etwas harzig mit einem Hauch von Kiefernadeln. Am besten passt dieser Pfeffer zu Fisch, Geflügel, Salaten und Suppen. Ebenso gut schmeckt er auch zu Schafskäse, Quarkspeisen und Desserts.


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Schwarzer Pfeffer:

Der schwarze Pfeffer ist der weltweit am häufigsten verwendete Pfeffer. Er hat einen leicht brennenden Geschmack und gehört mit zu den schärfsten Pfeffersorten. Schwarzer Pfeffer passt zu nahezu jedem Gericht.


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Szechuanpfeffer:

Der Szechuanpfeffer ist ein Muss für perfekte asiatische Gerichte. Die seltene nepalesische Variante des Szechuanpfeffers ist recht scharf und intensiv holzig sowie blumig im Geschmack. Sein Geruch erinnert an Limonen und Maracujas. Der bekanntere chinesische Szechuanpfeffer dagegen ist weniger intensiv im Geschmack.


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Tasmanischer Bergpfeffer:

Tasmanischer Bergpfeffer ist für sein einzigartiges Geschmackserlebnis aus süßlich blumig über würzig bis hin zu intensiver Schärfe bekannt. Aufgrund dieses einzigartigen Geschmacks verfeinert er auf interessante Weise Wild-, Lamm- und Fischgerichte. Herzhaftes Gemüse, Desserts und Soßen lassen sich ebenso mit dem tasmanischen Pfeffer veredeln.


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TelliCherry Urwaldpfeffer:

Dieser Pfeffer ist einer der ältesten Pfeffersorten und wächst in Indien. Sein nussig warmer und intensiver Geschmack hat eine leichte Schärfe. Er lässt sich für jedes Gericht verwenden und wird von Sterneköchen weltweit bevorzugt und geschätzt.


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Voatsiperifery Pfeffer:

Der Voatsiperifery Pfeffer ist die seltenste Pfeffersorte der Welt. Es handelt sich um einen wild wachsenden Pfeffer, der von Hand im Urwald in Madagaskar geerntet wird. Er schmeckt leicht erdig und blumig sowie dezent nach Zitronen. Er passt sehr gut zu dunklen Fleisch-, Fisch- und Schokoladengerichten.


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Weißer Pfeffer:

Der weiße Pfeffer ist im Gegensatz zum schwarzen Pfeffer etwas milder im Geschmack. Er eignet sich für Suppen, Eintöpfe sowie Kartoffelgerichte und helle Soßen.


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